LEXIKON

Hi. Ich bin Christian.

Investor aus Leidenschaft

Mit AKTIEN kompakt teile ich mein Wissen über Aktien und Börse.

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In diesem Lexikon findest Du typische Begriffe der Börse mit einer kurzen Erklärung. Viel Spaß beim Lesen !

AG steht für „Aktiengesellschaft“ und bezeichnet die Rechtsform von vielen deutschen börsennotierten Unternehmen. Eine AG zerlegt ihr Grundkapital in Aktien, die dann an der Börse gehandelt werden können. Auf diese Weise wird Kapital eingesammelt. Jedoch werden nicht von jeder AG die Aktien automatisch an der Börse gehandelt.

Meistens halten institutionelle Investoren oder bei Familienunternehmen die Familienmitglieder die meisten Aktien und haben am meisten Einfluss auf das Unternehmen.

Eine Aktie stellt einen winzig kleinen Besitzanteil an einem Unternehmen dar. Je nach rechtlicher Ausgestaltung sind mit einer Aktie auch z.B. Stimmrechte verbunden. Außerdem beinhaltet eine Aktie das Recht auf Dividendenzahlungen.

Ein Aktienindex stellt die Kursentwicklung einer ganzen Gruppe von Aktien auf einmal dar. So repräsentiert der deutsche Aktienindex DAX die Entwicklung der 30 größten deutschen Unternehmen.

Aktienbesitzer werden als Aktionäre bezeichnet. Sie sind die Besitzer börsennotierter Unternehmen bzw. privater Aktiengesellschaften. Aktionäre haben in den meisten Fällen Stimmrechte und können je nach Anzahl der gehaltenen Aktien Einfluss auf das Management des Unternehmens ausüben.

Eine Anleihe ist eine Schuldverschreibung. Wer eine Anleihe kauft, gibt damit z.B. einem Unternehmen einen Kredit. Anleihenbesitzer bekommen in bestimmten Abständen Zinszahlungen. Im Gegensatz zu den Aktien stellen Anleihen keinen Besitzanteil am Unternehmen dar. Sie sind nur ein Kredit.

Die Börse ist ein Handelsplatz, an dem Aktien, Anleihen, Rohstoffe etc. gehandelt werden. In Deutschland ist die Frankfurter Börse die größte Börse. Auch als Privatanleger kann man mithilfe eines Brokers an den Börsen handeln.

Ein Broker ist ein zugelassener Börsenhändler. Als Privatanleger kann man nur mithilfe einer Bank an der Börse aktiv werden, da die Bank als Broker an den wichtigsten Börsen zugelassen ist.

Ein Chart ist die grafische Darstellung von Börsenkursen über einen bestimmten Zeitraum der Vergangenheit (z.B. 1 Monat, 1 Jahr etc.). Hier lässt sich ablesen, ob die Kurse gestiegen oder gefallen sind.

Der DAX ist ein Aktienindex und stellt die aggregierte Entwicklung der 30 größten deutschen Unternehmen dar. Wichtig: Es werden – im Unterschied zu vielen anderen Aktienindizes – nicht nur die Kursentwicklungen, sondern auch die Dividenden eingerechnet.

Ein Depot ist quasi ein Börsenkonto, wo Deine Aktien, Anleihen etc. von Deinem Broker aufbewahrt werden.

Derivate sind Wertpapiere, deren Wertentwicklung von einem Basiswert (z.B. Ölpreis) abhängt. Je nachdem wie sich der Basiswert (Underlying) entwickelt, steigt oder fällt das Derivat.

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Der Dow Jones ist ein Aktienindex und stellt die Entwicklung der 30 größten amerikanischen Unternehmen dar. Er ist einer der ältesten und wichtigsten Indizes der Welt.

Ein ETF (Exchange Traded Funds) ist ein Indexfonds, d.h. ein Fonds, der exakt einen bestimmten Aktienindex nachbildet. Wer also einen ETF kauft, der z.B. den DAX nachbildet, kauft anteilig die Aktien der Unternehmen, die im DAX enthalten sind.

Ein Fonds ist quasi ein Geldtopf, der von einem Fondsmanager verwaltet wird. Das enthaltene Geld wird z.B. in Aktien, Anleihen, Rohstoffe etc. investiert, die der Fondsmanager und sein Team auswählen.

Als Privatanleger kannst Du Anteile von zahlreichen Fonds an der Börse kaufen und so an deren Erfolg oder Misserfolg teilhaben.

Mit einem Freistellungsauftrag teilst Du Deinen jährlichen Sparerpauschbetrag (dezeit 801 € für Ledige bzw. 1.602 € für Ehepaare) auf die Banken etc. auf, wo Du Dein Kapital liegen hast.

Erst wenn der Betrag des Freistellungsauftrages verbraucht ist, führt die Bank Steuern auf Zinsen, Dividenden etc. an das Finanzamt ab.

Der Gewinn ist die Differenz zwischen Erträgen und Kosten. Wenn Du z.B. eine Aktie für 50 € kaufst und für 70 € wieder verkaufst, beträgt Dein Gewinn 20 €.

Die ISIN ist eine internationale Kennnummer für Wertpapiere – also quasi eine Art Artikelnummer. So lassen sich Wertpapiere eindeutig kennzeichnen und wiederfinden. In Deutschland ist die WKN wichtiger als die ISIN.

Gewinne, die bei Wertpapiergeschäften entstehen sowie Zinsen und Dividenden sind steuerpflichtig. In Deutschland werden diese Kapitalerträge mit einem pauschalen Steuersatz von derzeit 25 % besteuert – unabhängig von den anderen Einkünften, die ein Steuerpflichtiger hat (z.B. Arbeitnehmergehalt).

Zusätzlich werden Solidaritätszuschlag und eventuell Kirchensteuer fällig.

Der Kurs ist der an der Börse durch Angebot und Nachfrage ermittelte Preis für ein Wertpapier. Je nach Verhältnis von Angebot und Nachfrage, aber auch in Abhängigkeit der gehandelten Stückzahl einer Wertpapiers kann der Kurs mehr oder weniger stark schwanken.

Der MDAX ist ein deutscher Aktienindex, der die Entwicklunge der 60 Unternehmen darstellt, die auf die 30 DAX-Unternehmen folgen. Der MDAX ist quasi die „2.Bundesliga“ der deutschen Unternehmen.

Eine Order ist der Auftrag zum Kauf oder Verkauf eines bestimmten Wertpapieres. Wenn Du z.B. eine Aktie kaufen möchtest, gibst Du eine Order ab, indem Du die nötigen Angaben in Deinem Onlinebanking eingibst. Dein Broker führt den Auftrag in Deinem Namen an der Börse aus.

Der Begriff Performance bezeichnet die Leistung eines Wertpapieres. Wenn also eine Aktie in einem bestimmten Zeitraum stark gestiegen hat, hat sie umgangssprachlich eine gute Performance gehabt.

Der Begriff Rendite bezeichnet das Verhältnis von Erträgen und eingesetztem Kapital. Wenn Du z.B. eine Aktie für 100 € gekauft hast (eingesetztes Kapital) und die Aktie um 5 € bzw. 5 % gestiegen ist und Du 2 € Dividende bekommen hast, liegt die Rendite bei 7 % (5 € + 2 € = 7 € Erträge : 100 €).

Bei Aktien besteht die Rendite also aus zwei Komponenten: Kursentwicklung und Dividenden.

Der SDAX ist ein Aktienindex, der die Entwicklung der 70 kleineren Unternehmen darstellt, die auf die 60 Unternehmen der MDAX folgen.

Der SDAX ist daher quasi die „3. Bundesliga“ der deutschen Unternehmen.

Im deutschen Steuerrrecht hat jeder Sparer einen jährlichen Freibetrag für Kapitalerträge (Sparerpauschbetrag). Aktuell sind Kapitalerträge in Höhe von 801 € für Ledige bzw. 1.602 € für Ehepaare pro Jahr steuerfrei.

Wenn Du im Laufe des Jahres Dividenden bekommst und/oder durch Kursgewinne Erträge realisierst, wird Dein Sparerpauschbetrag nach und nach verbraucht. Ist der Sparerpauschbetrag überschritten, wird Kapitalertragsteuer auf den Betrag fällig, der den Pauschbetrag übersteigt. Wenn Du nicht den gesamten Pauschbetrag mithilfe eines Freistellungsauftrages auf eine einzige Bank verteilt hast, wird schon vorher Kapitalertragsteuer fällig.

Ein Sparplan ist der automatisierte Wertpapierkauf an einem bestimmten Termin. Das Prinzip gleicht einem Dauerauftrag, der jederzeit gekündigt werden kann. So kannst Du z.B. immer am 1. eines Monats für 100 € anteilig Aktien der Unternehmens X kaufen.

Der TechDAX ist ein deutscher Aktienindex, der die Entwicklung der 30 größten Technologieunternehmen in Deutschland darstellt.

Der Begriff Trading bezeichnet das regelmäßige Kaufen und Verkaufen von Wertpapieren. Beim Trading werden Wertpapiere manchmal sogar mehrmals an einem Tag gekauft und wieder verkauft – je nach Kursentwicklung.

Die Wall Street ist die größte Börse der Welt und hat ihren Sitz in New York, USA. Sie ist der mit Abstand wichtigste Handelsplatz der Welt und beeinflusst maßgeblich das wirtschaftliche Geschehen rund um den Globus.

Ein Wertpapier ist eine Urkunde, die z.B. einen Besitzanteil an einem Unternehmen (Aktie) oder eine Schuldverschreibung (Anleihe) verbrieft. Früher wurden Wertpapiere wirklich noch in Papierform ausgegeben. Heute laufen Ausgabe und Handel von Wertpapieren komplett elektronisch ab.

Die WKN ist – analog zur ISIN – eine Kennnummer für Wertpapiere. Vergleichbar mit einer Artikelnummer im Einzelhandel lassen sich mithilfe der WKN Wertpapiere eindeutig identifizieren. Die WKN ist eine 6-stellige Nummer, die sowohl aus Ziffern als auch aus Buchstaben besteht.

Xetra ist ein elektronischer Handelsplatz der Frankfurter Börse. Über 90 % des Aktienhandels werden über XETRA abgewickelt.

„Eine Investition in Wissen bringt immer noch die besten Zinsen“

(Benjamin Franklin)

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